Biographie
ERWIN SCHROTT
Bassbariton
Erwin Schrott gehört zu den faszinierendsten Sängern unserer Zeit und gilt allgemein als der gegenwärtig beste Interpret der großen Mozart-Partien Don Giovanni, Leporello und Figaro.
Erwin Schrott wurde in Montevideo (Uruguay) geboren und hatte mit 22 Jahren seinen ersten Opernauftritt als Roucher in Andrea Chénier. Immer noch Anfang zwanzig, stieg er wenig später kometenhaft zu internationalem Ruhm auf und debütierte in rascher Folge an einem großen Opernhaus nach dem anderen. Er feierte Triumphe an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera in New York, der Opéra national de Paris, der Washington National Opera, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Royal Opera House, Covent Garden, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, der Hamburgischen Staatsoper, dem Théâtre royal de la Monnaie in Brüssel, dem Teatro Carlo Felice in Genua und der Los Angeles Opera, um nur einige zu nennen. Im Sommer 2008 gab er als Leporello sein lange erwartetes Debüt bei den Salzburger Festspielen.
In den vergangenen Spielzeiten sang er Don Giovanni am Covent Garden, an der Mailänder Scala, beim Maggio Musicale Fiorentino, an den Opernhäusern in Washington und Los Angeles, in Sevilla und Turin sowie auf Japan-Tournee mit der Metropolitan Opera. Als Figaro war er an der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, am Covent Garden und in Valencia zu hören. Weitere Rollen in seinem Repertoire sind beispielsweise Pagano in Verdis I lombardi, die Titelpartie in Verdis Attila, Banquo in Macbeth und Escarmillo in Carmen.
Zu seinen Verpflichtungen im Jahr 2011 gehören unter anderem L’elisir d’amore im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia und Le nozze di Figaro an der Opéra national de Paris. Im Sommer 2011 wird Erwin Schrott als Leporello und in der Titelrolle von Le nozze di Figaro nach Salzburg zurückkehren. Im Juli und August des Jahres wird er zudem neben Anna Netrebko und Jonas Kaufmann bei drei großen Konzertveranstaltungen in Deutschland und Österreich auftreten.
Wenn das heutige Opernpublikum jünger wird, so ist dies auch auf Künstler wie Erwin Schrott zurückzuführen. Gesegnet mit echtem Charisma und einer herrlichen Stimme, wird er über viele Jahre ein Publikumsmagnet sein. Über seine jüngsten Auftritte in Le nozze di Figaro am Covent Garden schrieb die Londoner Times: »Diesmal waren sich die Kritiker einig in ihrem Lob; Schrotts Aufführung wurde als großartig gerühmt.«
PABLO ZIEGLER
Der in Buenos Aires geborene Pianist und Latin Grammy®-Preisträger Pablo Ziegler verbindet kunstvoll klassische Tango-Rhythmik mit Jazz-Improvisationen und bereichert so den Tango um einen neuen Stil. Howard Reich schrieb in der Chicagoer Times: »Keine Frage, Ziegler hebt den Tango auf ein Niveau von Subtilität und Raffinement, das sich Piazzolla wohl nicht träumen ließ.« Zum Beifall der Kritik gesellte sich 2005 der Latin Grammy® in der Kategorie »Bestes Tango-Album des Jahres« für Zieglers Bajo Cero, und 2008 kam sein Album Buenos Aires Report in die engste Auswahl der Nominierungen für diese Auszeichnung.
1978 wurde Pablo Ziegler eingeladen, Mitglied von Astor Piazzollas New Tango Quintet zu werden, und während der nächsten zehn Jahre musizierte er mit diesem Ensemble in Europa, Japan und Nordamerika, bei den Jazzfestivals von Montreal, Nizza, Sapporo, Central Park SummerStage, Istanbul und vielen anderen.
Pablo Ziegler gründete 1990 sein eigenes Quartet for New Tango und hat mit seinem Trio, Quartett und Quintett ausgedehnte Tourneen durch die ganze Welt unternommen. In den letzten Spielzeiten ist er unter anderem in der Carnegie Hall aufgetreten, beim Savannah Music Festival, im Blue Note, an der University of California, an der University of Texas-Austin, am Clarice Smith Performing Arts Center in Maryland, beim Gilmore International Keyboard Festival, beim Ravinia Festival, beim International Festival of Arts & Ideas mit dem Pianisten Christopher O’Riley im Duo Los Tangueros, am New World Symphony in Miami, im Knitting Factory mit Emanuel Ax, beim Cape May Music Festival in New Jersey und beim San Francisco Jazz Festival. Zieglers Quintett ist zudem seit 2002 alljährlich im Jazz Standard in New York City im Rahmen der von Pat Philips produzierten Reihe Tango Meets Jazz mit Gastmusikern wie Paquito D’Rivera, Stefon Harris, David Sánchez, Randy Brecker und Kenny Garrett zu hören.

