Pressetext
Eine Hommage an die Musik seiner südamerikanischen Heimat.
Der Bassbariton Erwin Schrott, der vor allem mit seinen Mozart-Interpretationen internationales Ansehen erlangte, gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Opernstars seiner Generation. Geboren in Montevideo, Uruguay, machte Erwin Schrott im Alter von 22 Jahren sein Operndebüt in Andrea Chénier. Kurz darauf, 1998, gewann er sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis des von Plácido Domingo ins Leben gerufenen internationalen OPERALIA-Wettbewerbs. Seither glänzte er in vielen wichtigen Partien an den größten Opernhäusern der Welt.
Sein erstes Album bei Sony Classical widmet Erwin Schrott der Musik des lateinamerikanischen Kontinents. Tangos von Astor Piazzolla und Pablo Ziegler sind ebenso auf dem Album versammelt wie Volkslieder aus Argentinien und Brasilien. Der Opernsänger offenbart dabei die Leidenschaft des Südamerikaners für eine Musik, die er seit seiner frühen Kindheit kennt und die für ihn Heimat bedeutet.
In seiner musikalischen Tradition steht das kleine Land Uruguay, in dem Erwin Schrott geboren wurde und aufgewachsen ist, zwischen seinen beiden großen Nachbarn Argentinien und Brasilien. Der in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires entstandene und durch Astor Piazzolla zu internationalem Renommee gelangte Tango ist dort ebenso präsent und populär wie die volkstümliche Musik des Nachbarlands Brasilien. Einer der großen Tangosänger des 20. Jahrhunderts, der berühmte Carlos Gardel, stammt ebenfalls aus Uruguay.
Mit dem argentinischen Pianisten, Komponisten und Arrangeur Pablo Ziegler und seinem Quartett stehen Erwin Schrott einige der renommiertesten Musiker dieses Repertoires zur Seite. In seiner Vaterstadt Buenos Aires hatte Pablo Ziegler Astor Piazzolla, den Großmeister des Tango Nuevo, kennengelernt, und er musizierte als junger Mann ein ganzes Jahrzehnt in Piazzollas berühmtem New Tango-Quintet. Ziegler, der heute als treibende Kraft des Tango Nuevo gilt, hat die Kompositionen dieses Albums arrangiert und eigene Kompositionen mit einfließen lassen. Darüber hinaus begleitet er Erwin Schrott am Klavier.

